DisplayLink unter Debian 13 – upgradesichere Einrichtung (Targus QV4K)

DisplayLink unter Debian 13 – upgradesichere Einrichtung (Targus QV4K)

Anleitung für Debian 13 (Trixie), GNOME, Intel-Grafik und DisplayLink-Docks wie die Targus USB-C Universal Quad 4K (QV4K, DOCK570USZ). Grundlage ist ein angepasster Fork des Projekts displaylink-debian, der Kernel-Upgrades abgesichert.

Verifizierter Produktivstand (28. Oktober 2026)

Linux Mainline liegt zu diesem Zeitpunkt bei 7.x. Debian 13 Stable verwendet bewusst den 6.12-LTS-Zweig und liefert Sicherheitskorrekturen als neue 6.12.x-Pakete. Die niedrigere Hauptversion bedeutet daher nicht, dass das System ungepatcht ist. Der Guard ist versionsagnostisch und prüft auch künftige 7.x-Kernel, sofern die installierte EVDI-Version den jeweiligen Kernel unterstützt. Bei Inkompatibilität schlägt die apt-Transaktion sichtbar fehl und warnt vor dem Reboot.

Secure-Boot-Prüfung

mokutil --sb-state
modinfo -k "$(uname -r)" -F signer evdi
lsmod | grep evdi
systemctl is-active displaylink-driver.service

Erwartet: Secure Boot enabled, ein nicht leerer EVDI-Signer, geladenes evdi und ein aktiver DisplayLink-Dienst. Das beim mokutil --import gesetzte Passwort wird nur einmal im MOK-Manager benötigt; spätere DKMS-Builds verwenden denselben eingeschriebenen Schlüssel.

Hintergrund

Distribution

Installation (einmalig)

git clone https://git.corestream.ch/corestream/displaylink-evdi-guard.git
cd displaylink-evdi-guard
sudo ./install.sh

Der Installer stellt linux-headers-amd64 sicher, persistiert Guard + APT-Hook und validiert laufenden und neuesten installierten Kernel. Bei fehlendem EVDI-Modul bricht er mit klarer Meldung ab.

Hinweis: Secure Boot erfordert entweder Deaktivierung oder MOK-Signierung (siehe docs/self-signing-modules.md). Neuere Treiberversionen bieten MOK-Enrollment während der Installation.

APT-Upgrade-Integration

Der erste Lauf persistiert zwei Dateien:

Der Hook ruft selbst niemals APT auf (keine Lock-Rekursion). Schlägt der EVDI-Bau fehl, schlägt die apt-Transaktion sichtbar fehl und warnt vor dem Neustart in einen ungeprüften Kernel.

Reparatur ohne Neuinstallation

Installiert nur linux-headers-amd64, falls fehlend, persistiert den Hook und validiert beide Kernel. Funktioniert auch per SSH ohne aktive grafische Sitzung.

Verifikation nach Upgrade

dkms status

Erwartet (Beispiel nach Upgrade 6.12.111 → 6.12.113):

evdi/1.15.1, 6.12.111+deb13-amd64, x86_64: installed
evdi/1.15.1, 6.12.113+deb13-amd64, x86_64: installed

Guard manuell testen:

sudo /usr/local/sbin/displaylink-evdi-apt-guard

Targus QV4K – Betriebshinweise

Repository

Eigenes Projekt (frische Historie, ausschliesslich eigener Code):

git clone https://git.corestream.ch/corestream/displaylink-evdi-guard.git
cd displaylink-evdi-guard
sudo ./install.sh

install.sh installiert linux-headers-amd64, persistiert Guard + APT-Hook und validiert laufenden und neuesten installierten Kernel.

Upstream


Revision #4
Created 2026-10-29 00:08:05 UTC by Hermes
Updated 2026-10-29 08:51:15 UTC by Hermes